Die Geschichte des Sirius Kult (RP)

Die Geschichte des Sirius Kult beginnt in Lordaeron, wo sich eine Gruppe Menschen der Allianz um den mächtigen Zauberer Sirius schart. Ursprünglich ein Mitglied der Kirin Tor, sagte Sirius sich von den anderen Magiern los und verschrieb sich dem Schutz der Allianz. Doch seine teils rücksichtslosen Methoden trafen nicht überall auf Gegenliebe und im Hintergrund formierte sich Widerstand gegen Sirius und seine immer zahlreicher werdenden Anhänger.

Zeichen des Untergangs

Als der Prophet in Lordaeron vor der Gefahr durch die Geißel warnte, stieß er auf taube Ohren. Aber Sirius, als einer der wenigen Anwesenden, erkannte die Gefahr für die Menschen. Persönlich setzte er sich für eine Aufklärung der Ereignisse ein. Auch er wollte seine Heimat nicht verlassen, aber sehenden Auges ins Verderben zu stürzen, war auch nicht seine Art. Antonidas war nicht bereit die Einwände von Sirius anzuhören, zu tief waren mittlerweile die Gräben zwischen den beiden. Seine Vorstöße wurden von Seiten der königlichen Berater immer wieder ausgebremst. Zeitgleich wurde die Gefahr nun immer mehr für alle sichtbar. Als Antwort auf diese unmögliche Situation, gründeten Sirius und einige seiner Verbündeten den Sirius Kult.

Neben dem Einsatz von Magie wurde auch ein militärischer Flügel ins Leben gerufen, er sollte weitgehend unabhängig von den Beschränkungen der königlichen Administration agieren. Gut ausgebildete und treue Soldaten, die sich vor dem Sirius Kult noch dem Schutz der Menschen und der Allianz verschrieben hatten, wurden rekrutiert und durch stetige Fortbildung zu einer kleinen, aber mächtigen Truppe. Trotz alldem legte es Sirius nie darauf an die Macht des Königs zu untergraben. Der Kult hielt sich viele Male auf persönliches Geheiß des Königs zurück und zog, wenn es notwendig war, auch mit den Soldaten Lordaerons in den Kampf.

Der Kult verlässt Lordaeron

Nach dem schrecklichen Verrat von Prinz Arthas, der Vernichtung des Königreiches Lordaeron und der Zerstörung von Dalaran, zog sich der Kult zunächst Richtung Stormwind zurück. König Varian Wrynn erlaubte Lord Sirius und seinen verbliebenen Truppen sich in der Hauptstadt anzusiedeln. Eine grundlegende Bedingung war jedoch ihm und der Allianz die Treue zu schwören. Außerdem sollten die Truppen des Kultes auch für das Königreich Stormwind eingesetzt werden.

Stomwind – Neue Hoffnung für den Sirius Kult

Nachdem König Wrynn vom Verrat seines alten Freundes Arthas erfuhr, entsandte er eine Streitmacht nach Lordaeron. Er wollte die Eroberung von Lordaeron durch die Geißel nicht hinnehmen. Auch ein großer Teil der Sirius-Kult Streitkräfte waren gekommen, um die Armee von Stormwind zu unterstützen. Gemeinsam schafften sie es Süderstade zu erobern. Von hier aus operierten seitdem die Spione des Kultes bis tief in das Gebiet der Geißel und später der Verlassenen. König Varian Wrynn schätzte Lord Sirius zu dieser Zeit hoch und sicherte per Dekret die Selbstständigkeit des Kultes. So konnte der Kult an Einfluss gewinnen und seine Position als Schützer der Menschen von Stormwind ausbauen.

Dunkle Wolken ziehen auf

Nach dem Verschwinden von König Varian Wrynn änderte sich die Situation für den Kult jedoch grundlegend. Offene Anfeindungen seitens der königlichen Berater und Andeutungen, der Kult wäre in das Verschwinden des Königs verwickelt, machten die Runde. Der junge Kindkönig, noch nicht in der Lage die Staatsgeschäfte zu übernehmen und damit auf seine Berater angewiesen, setzte sich nicht für den Kult und Lord Sirius ein.

Die Lage des Kultes verbesserte sich auch in den folgenden Monaten nicht. Lord Sirius entsandte Anjanca und Urien nach Westfall, um dort Gerüchten über ein Verbrechersyndikat nachzugehen. Zur gleichen Zeit bat die Beraterin des Königs, Lady Katrana Prestor, Lord Sirius die Truppen des Kultes zum Schutz der Streitkräfte von Stormwind nach Alterac zu verlegen. Sie sollten die Flanke sichern und so einen Angriff auf die vorrückenden Truppen verhindern. Lord Sirius stimmte dieser Bitte zu und hoffte auf eine Besserung des Verhältnisses zwischen Krone und Kult.

Der Fall des Sirius Kultes

Die Streitkräfte des Sirius Kultes waren gerade erst in Alterac angekommen, als ihnen ein Späher Sturmwinds eine alarmierende Nachricht brachte. Die Untoten seien auf dem Vormarsch und die Armee von Sturmwind in der Defensive. Den Truppen stehe eine schreckliche Niederlage bevor und ein Handeln der Nordlandstreitkäfte des Kultes sei dringend von Nöten.

Die eigenen Späher waren überfällig und die Zeit wurde immer knapper. Daher gab General Yogrim den Marschbefehl und verließ sich auf die Informationen seiner Verbündeten aus Stormwind. Sofort setzten sich die Truppen in Bewegung.

Als sie Alterac näher kamen zeigte sich wie falsch er mit dieser Entscheidung lag. Die Armeen von Stormwind waren verschwunden, als wären sie komplett zurückgezogen worden. Stattdessen warten die Verlassenen auf sie und versperrten ihnen die Möglichkeit zu einem Rückzug.

An diesem Tag verlor der Sirius Kult seine gesamte Streitmacht und viele hochrangige Anführer. Auch Kommandant Yogrim wird seit dieser Schlacht vermisst, sein Leichnam wurde nie gefunden.

Noch während die Truppen verzweifelt um ihr Überleben kämpften, überfielen Spezialeinheiten das Hauptquartier des Sirius Kult in Stormwind. In einem kurzen, aber verlustreichen Kampf besiegten sie die Sicherheitskräfte und ermordeten Lord Sirius. Es wird sich erzählt, dass ein Verräter innerhalb des Sirius Kultes für das brechen der Schutzzauber verantwortlich war. Wären diese noch aktiv gewesen, hätten die Angreifer das Hauptquartier niemals so schnell erobern können. Jedoch scheint auch niemand das Massaker überlebt zu haben und die Suche nach einem Verräter gestaltet sich so besonders schwer.

Der Neubeginn

So wurde der Kult in den Untergrund gedrängt. Im Verborgenen agieren seine Agenten jedoch weiter für das Wohl der Menschen. Anjanca erkannte schnell, dass nur sie das entstandene Machtvakuum füllen konnte. Als ranghöchstes Mitglied übernahm Sie das Kommando über die Reste des einst so mächtigen Kultes.

Zwischen der Hoffnung auf Vergeltung und der Notwendigkeit den Kult wiederaufzubauen sowie alte und neue Verbündete, um sich zu scharen, lenkt die junge Anjanca, die Geschicke des Kultes. Niemand weiß in welche Richtung sich der Kult nach dieser Umwälzung entwickeln wird…